Freitag, 9. Oktober 2020

Es gibt Zeiten.....


 

Es gibt Zeiten im Leben, da ist es das Beste,
einfach zu warten. Geduldig, aufmerksam

und sehr wachsam, ohne Erwartungen zu warten und der Natur ihren Lauf zu lassen in dem Vertrauen, dass alles gut ist so wie es ist und dass alles so kommt, wie es am Besten ist.

So wie die Bäume, die genau wissen, wann es Zeit ist,  zu blühen und wann es Zeit ist, wieder die Blätter fallen zu lassen, so ist es auch für uns etwas sehr Wichtiges, auf den richtigen Zeitpunkt warten zu können.
Wenn ich in Stille warten kann, dann wächst etwas in mir - mein wahres Wesen.

Stille ist eine eigene, ganz leise Musik, die ich in mir hören kann, wenn ich in meiner Mitte bin und ganz tief in mich hineinhorche.
Eile mit Weile.
Vertraue dem Leben ohne Erwartungen
und es schenkt dir unendlichen inneren Frieden.

- Karin Brunner -

Dienstag, 6. Oktober 2020


“To love is to risk not being loved in return,
To live is to risk dying,
To hope is to risk despair
To try is to risk failure ... the greatest hazard in life is to risk nothing.”

!💔 

poem written by Leo Buscaglia which contained these words

Foto: Sonnenuntergang in Calla / Connemara

Montag, 5. Oktober 2020

Herbst / Autumn


 

Du selbst sein


Du selbst sein
in hellen Augenblicken
in den dunklen
Abgründe aushalten
in der Schwebe schauen nach Licht
dich zu lösen aus Lähmung

Annemarie Schnitt

 

Donnerstag, 20. August 2020

Regenbogentag

 

Heute
Lache ich blaue Freudentränen
Trage rot mein Herz auf der Zunge
Setze Bäumchen grüner Hoffnung
Sammle Sonnenblumengelb

Mit weitem Strich
Und dickem Pinsel
Male ich
Einen Regenbogen
Über meinen Himmel

Carola Vahldiek 

 

 💚💚💚💚💚

Blogpause!

Endlich geht es wieder nach Connemara - nach Flori-Land!  In Zeiten von Corona ein Geschenk!  Wir werden in Quarantäne gehen -  und auch danach viel Zeit haben, uns in die Schönheit,  Ruhe und Stille zu versenken!

 Bis bald!  Bleibt gesund!

Gabriele

Donnerstag, 13. August 2020

Wir sind frei


Ich befreie meine Eltern von dem Gefühl, dass sie mit mir versagt haben.

Ich befreie meine Kinder von der Notwendigkeit, mich stolz machen zu müssen. Mögen sie ihre eigenen Wege nach Herzenslust gehen. Mögen sie ihren Instinkten folgen und so ihre Träume verwirklichen.

Ich entbinde meinen Partner von der Verpflichtung, mich zu vervollständigen. Mir fehlt nichts, ich lerne die ganze Zeit mit allen Wesen.

Ich danke meinen Großeltern und meinen Vorfahren, die zusammengekommen sind, damit ich heute das Leben atmen kann. Ich befreie sie von früheren Versagen und unvollendeten Wünschen, wissend, dass sie ihr Bestes getan haben, um ihre Lebensumstände in bester Art und Weise zu tragen, wie es ihnen möglich war. Ich ehre sie, liebe sie und erkenne sie als frei von aller Schuld an.
Ich ziehe meine Seele vor ihren Augen aus, deshalb wissen sie, dass ich nichts mehr verstecke oder schulde, als mir selbst und meiner eigenen Existenz treu zu sein, indem ich der Weisheit meines Herzens folge.

Ich erfülle meinen Lebensplan frei von familiärer Loyalität.
Ich weiss, dass mein Friede und mein Glück in meiner eigenen Verantwortung liegen.

Ich verzichte auf die Rolle des Retters, derjenige zu sein, der die Erwartungen anderer vereint oder erfüllt.
Indem ich durch und nur durch Liebe lerne, ehre ich meine Essenz und segne mein Wesen und meine Ausdrucksweise, auch wenn man mich vielleicht nicht versteht.

Ich verstehe mich, weil nur ich meine Geschichte gelebt und erlebt habe. Weil ich mich selbst kenne, weiß ich wer ich bin, was ich fühle, was ich tue und warum ich es tue.

Ich ehre mich, ich liebe mich und erkenne mich als frei von Schuld an.

Ich ehre dich, ich liebe dich und erkenne dich als frei von Schuld an.

Ich ehre die Göttlichkeit in mir und in dir.

Wir sind frei ...

© Ehemaliger Nahuatl-Segen, geschrieben im 7. Jahrhundert in der Zentralregion von Mexiko

Mittwoch, 12. August 2020

Für Daniel


Es wird schon wieder
wieder
wieder wie was
wieder wie vorher
es wird nie wieder wie vorher
irgendwann wird es
aber nicht
wieder ...
 

Pirko Silke Lehmitz
Bild: Land with angels
 
🌟🌟🌟
 
 
Liebe Esther, lieber Rainer und lieber Marcel,
ich habe diesen Text für Euch zum Sterbetag von Dani ausgewählt, weil er sicher auch Euer Empfinden trifft! 
 
Meine Gedanken sind bei Euch und ich bin traurig mit Euch 💔💔
Dani und Florian, sie haben uns mit gebrochenen Herzen hinterlassen - und auch, wenn es - irgendwie - wieder geworden ist - so wie es war, wird es niemals mehr!
 
Seid von Herzen umarmt
Eure Gabriele mit Hans
 
 

Montag, 10. August 2020

Danke

 

Danke 

für deinen Brief. 
Du nimmst mich mit
in den Garten.

Zwischen den Zeilen
glitzert das Gras
blinken Lichtnelken
zwitschert ein Fink
blitzt eine Libelle
glänzt Licht.

Hinter den Worten 
leuchten deine Augen
zwinkerst du mir zu.


Tina Willms  

Samstag, 1. August 2020