Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen zu Stufen würden,
dann würde ich hinauf steigen
und dich wieder zurückholen
Tagore
"Und manchmal, während wir so schmerzhaft reifen, dass wir beinahe daran sterben, erhebt sich aus allem, was wir nicht begreifen, ein Gesicht und sieht uns strahlend an" Rainer Maria Rilke
Freitag, 30. Januar 2009
I will remember you
I will remember you, will you remember me?
Don't let your life pass you by,
Weep not for the memories
Remember the good times that we had?
I let them slip away from us when things got bad.
How clearly I first saw you smilin' in the sun
Wanna feel your warmth upon me
I wanna be the one
I will rememeber you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
I'm so tired but I can't sleep
Standin' on the edge of something much to deep
It's funny how we feel so much but we cannot say a word
We are screaming inside, but we can't be heard
But I will remember you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
I'm so afraid to love you
But more afraid to lose
Clinging to a past that doesn't let me choose
Once there was a darkness
Deep and endless night
You gave me everything you had, oh you gave me light
And I will remember you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
http://de.youtube.com/watch?v=nSz16ngdsG0&feature=related
Sarah Mc Lachlan
Don't let your life pass you by,
Weep not for the memories
Remember the good times that we had?
I let them slip away from us when things got bad.
How clearly I first saw you smilin' in the sun
Wanna feel your warmth upon me
I wanna be the one
I will rememeber you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
I'm so tired but I can't sleep
Standin' on the edge of something much to deep
It's funny how we feel so much but we cannot say a word
We are screaming inside, but we can't be heard
But I will remember you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
I'm so afraid to love you
But more afraid to lose
Clinging to a past that doesn't let me choose
Once there was a darkness
Deep and endless night
You gave me everything you had, oh you gave me light
And I will remember you, will you remember me?
Don't let your life pass you by
Weep not for the memories
http://de.youtube.com/watch?v=nSz16ngdsG0&feature=related
Sarah Mc Lachlan
Donnerstag, 29. Januar 2009
Wolken

In unserer Sprache haben sie eine besondere Bedeutung. Meist wird ihnen doch etwas Positives angehaftet: „auf Wolken schweben“ – „wie von Wolken getragen“… und in der Trauer verdüstert sich dieser Wolkenhimmel und die Wolken, die wir dann beschreiben, sind meist grau, dunkel. „Von dunklen Wolken umhüllt“ – dies Gefühl kenne ich und dies höre ich auch von anderen Trauerden immer wieder.. „Dunkle Wolken schweben über mir“ – auch dies ein Bild für Düsterkeit, Unbestimmtheit.. Was werden die Wolken bringen? Regen, Gewitter?
Ich habe in meiner eigenen Trauer viele „Wolken“ erlebt: die schwarzen, bedrohlichen, die mich ganz einhüllten und mir die Sicht auf das Leben, auf die Realität nahmen.
Ich habe aber in meiner tiefen Verbindung zu Florian immer wieder auch diese Leichtigkeit erlebt: wie auf Wolken gebettet – von Wolken getragen zu sein… Ein Zustand, der oft mit dem Schlaf bzw. dem Aufwachen verbunden war; dann, wenn ich geträumt habe, dass mein Leben wieder die Gestalt annimmt, die es einmal hatte.
Irland – das Land der Wolken! Nie habe ich irgendwo solch spektakuläre Himmel gesehen wie in Irland. Wolken wie dicke Wattebäusche, die am blauen Himmel hängen… Bei einem Spaziergang am Strand sah ich eine Wolke in Form eines Engels. Ein Zeichen von der anderen Seite!
Ich glaube, Trauer ist in gewisser Weise wie ein Wolkenhimmel: einmal hängen sie tief und grau und nehmen das Licht und nehmen die Hoffnung. Dann klärt sich der Himmel auf – und es wird hell und doch wissen wir, dass diese Helligkeit nie „für immer“ sein wird.. Der Himmel hat seine eigenen Gesetze – und diese hat auch die Trauer.
Sich der Trauer hinzugeben, auszuliefern, wie dem Wetter – vielleicht ist das gar kein schlechtes Bild. Zu vertrauen, dass nach einem Wolkenbruch auch wieder Sonnenschein kommt, dass nach einem Gewitter, das uns in Angst und Schrecken versetzt, der nächste Morgen von zauberhaft blauem Himmel begleitet sein kann…. Dies Vertrauen zu haben – in die Gesetzmäßigkeiten der Dinge.. das ist – glaube ich- ein guter Weg!
Foto: "Engelwolke"
Mittwoch, 28. Januar 2009
Hoffnung
Wenn dann wirklich alle Kraft zu Ende ist und wir zerbrechen (es muß nicht im physiologischen Tode geschehen, es können Ereignisse eintreten, die uns bei lebendigem Leibe töten). Nun, dann brauchen wir nicht mehr zu hoffen; wir entscheiden uns in diesem Fall aber auch nicht frei für die Hoffnungslosigkeit. Uns ist dann alles abgenommen. Die Hoffnung, die uns bis dahin trug, trägt uns weiter, auch wenn wir sie nicht mehr tragen.
St.Lucia.
Mit großen Denkern das Leben meistern
St.Lucia.
Mit großen Denkern das Leben meistern
Was mich bewegt

Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist Austragen -
und dann
Gebären...
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit ...
Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
Aus: Rainer Maria Rilke: „Briefe an einen jungen Dichter“
Bild: Edward Hopper
Dienstag, 27. Januar 2009
Sand and water

All alone i didn't like the feeling
All alone i sat and cried
All alone i had to find some meaning
In the center of the pain i felt inside
All alone i came into this world
All alone i will someday die
Solid stone is just sand and water, baby
Sand and water, and a million years gone by
I will see you in the light of a thousand suns
I will hear you in the sound of the waves
I will know you when i come, as we all will come
Through the doors beyond the grave
All alone i heal this heart of sorrow
All alone i raise this child
Flesh and bone, he's just
Bursting towards tomorrow
And his laughter fills my world and wears your smile
All alone i came into this world
All alone i will someday die
Solid stone is just sand and water, baby
Sand and water and a million years gone by
Sand und Wasser
Ganz alleine - ich mag dieses Gefühl nicht
Ganz allein bin ich traurig und weine
Ganz alleine musste ich irgend einen Sinn finden
All alone i sat and cried
All alone i had to find some meaning
In the center of the pain i felt inside
All alone i came into this world
All alone i will someday die
Solid stone is just sand and water, baby
Sand and water, and a million years gone by
I will see you in the light of a thousand suns
I will hear you in the sound of the waves
I will know you when i come, as we all will come
Through the doors beyond the grave
All alone i heal this heart of sorrow
All alone i raise this child
Flesh and bone, he's just
Bursting towards tomorrow
And his laughter fills my world and wears your smile
All alone i came into this world
All alone i will someday die
Solid stone is just sand and water, baby
Sand and water and a million years gone by
Sand und Wasser
Ganz alleine - ich mag dieses Gefühl nicht
Ganz allein bin ich traurig und weine
Ganz alleine musste ich irgend einen Sinn finden
Im Schmerz, den ich in meinem Inneresten fühle
Ganz alleine bin ich in diese Welt gekommen
Ganz alleine werde ich eines Tages sterben
Fester Stein ist nur Sand und Wasser, Baby
Sand und Wasser, und eine Million Jahre, die vergangen sind.
Ganz alleine bin ich in diese Welt gekommen
Ganz alleine werde ich eines Tages sterben
Fester Stein ist nur Sand und Wasser, Baby
Sand und Wasser, und eine Million Jahre, die vergangen sind.
Ich werde dich im Licht von tausend Sonnen sehen
Ich werde dich im Rauschen der Wellen hören
Ich werde dich erkennen, wenn ich,wie wir alle es tun
die Tür hinter dem Grab durchschreite
Ganz alleine heile ich das Herz vom Kummer
Ganz alleine erziehe ich dieses Kind
ganz lebendig stürmt er immer in den Morgen
Und sein Lachen erfüllt meine Welt und trägt dein Lächeln
Ganz alleine bin ich in diese Welt gekommen
Ganz alleine werde ich eines Tages sterben
Fester Stein ist nur Sand und Wasser, Baby
Sand und Wasser, und eine Million Jahre sind vergangen
http://de.youtube.com/watch?v=5WUUMfadaBQ
Für alle, die ihren Mann oder Freund verloren haben!
Montag, 26. Januar 2009
Ein neuer Weg zu dir
Hast du noch Energie, auf mich zu warten?
Ich lebe am Rand meiner Möglichkeiten.
Ich will mich nicht zerbrechen,
um zu dir zu kommen,
weil ich dir ein Gegenüber sein will
und nicht ein Gebrochener.
Wenn du warten kannst, will ich dich
mit meiner größeren Freiheit beschenken.
Weil ich dich nicht mehr brauche,
werde ich dich ganz neu lieben können.
Weil ich von dir freiwachse,
kann ich mich bringen,
wenn ich komme.
Darum warte noch.
Halte aus,
daß wir getrennt sind.
Das Aushalten wird uns verbinden.
Vielleicht wird sogar der Moment kommen,
wo ich tief innen weiß
daß keines deiner Geschenke so kostbar war
wie die Not, die du mir gemacht hast.
Dann werde ich bei dir sein
wie nie zuvor.
Ulrich Schaffer
(Dieses Gedicht habe ich Florian in einem kleinen Gedichtband nach Irland geschickt und ihn auf eben dieses aufmerksam gemacht. Es hatte etwas das mich tief berührte.
Jetzt, glaube ich, es zu verstehen)
Ich lebe am Rand meiner Möglichkeiten.
Ich will mich nicht zerbrechen,
um zu dir zu kommen,
weil ich dir ein Gegenüber sein will
und nicht ein Gebrochener.
Wenn du warten kannst, will ich dich
mit meiner größeren Freiheit beschenken.
Weil ich dich nicht mehr brauche,
werde ich dich ganz neu lieben können.
Weil ich von dir freiwachse,
kann ich mich bringen,
wenn ich komme.
Darum warte noch.
Halte aus,
daß wir getrennt sind.
Das Aushalten wird uns verbinden.
Vielleicht wird sogar der Moment kommen,
wo ich tief innen weiß
daß keines deiner Geschenke so kostbar war
wie die Not, die du mir gemacht hast.
Dann werde ich bei dir sein
wie nie zuvor.
Ulrich Schaffer
(Dieses Gedicht habe ich Florian in einem kleinen Gedichtband nach Irland geschickt und ihn auf eben dieses aufmerksam gemacht. Es hatte etwas das mich tief berührte.
Jetzt, glaube ich, es zu verstehen)
Sonntag, 25. Januar 2009
Jahr Neun....

„Schreiben oder erzahlen, um nicht zu sterben, ist eine Beschäftigung, die so alt ist wie das Wort” hat Michel Foucault einmal erklärt. Erzählen? Wem? Wer erzählt, braucht einen Adressaten, und sei es in der Imagination. Erst durch den Andren wird Sprache zur Mit-Teilung entlastet, entfaltet Wirkung, kann neue Dynamik in Gang setzen, Bilder im Inneren produzieren, Positionen schaffen, Empathie möglich machen. Wenn wir einander erzählen, verstehen wir einander. Ein Allheilmittel für die Gesellschaft ist es nicht, aber es bringt voran….“
Liebe Freundinnen, liebe Freunde und liebe Leser meines blogs,
mit diesem Zitat von Isabl Allende beginnen meine "Gedanken im Jahr Neun", die ich nun niedergeschrieben habe und die in Kürze auf meiner Gedenkseite stehen werden.
Ich bin auf ein feed-back von Euch gespannt und freue mich auf Eure Reaktionen!
In dankbarer Verbundenheit
Gabriele oder Gabi :)
Freitag, 23. Januar 2009
Ich vermisse dich

Ich vermisse dich
so sehr.
Ich kann es einfach nicht verstehen:
Du wirst nie wieder bei mir sein.
Ich hatte niemals Angst dich zu verlieren,
ich habe niemals darüber nachgedacht.
Doch als ich dich dann verloren hatte,
war für mich alles aus.
Wie ein Schlag vor den Kopf.
Niemals hatte ich damit gerechnet.
Ich lebte nicht mehr,
ich funktionierte nur noch.
Mein Körper war anwesend.
Mein Kopf war es nicht.
Ich habe angefangen
nachzudenken.
Ich habe angefangen
Angst zu haben.
Ich habe angefangen
die Welt aus einer anderen Perspektive
zu sehen.
Ich habe angefangen
anders zu werden.
Ich habe schließlich auch wieder angefangen
zu leben.
Und immer werde ich nachdenken.
Immer werde ich Angst haben.
Immer werde ich die Welt aus einer anderen Perspektive sehen.
Immer werde ich anders sein.
Immer werde ich dich vermissen.
Und niemals werde ich dich vergessen.
- Carolin H. -
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