"Und manchmal, während wir so schmerzhaft reifen, dass wir beinahe daran sterben, erhebt sich aus allem, was wir nicht begreifen, ein Gesicht und sieht uns strahlend an" Rainer Maria Rilke
Freitag, 2. August 2019
Florian
Sieh...
Sieh, wie alles so still ist drüben in der
Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten, wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle mit seiner überfließenden unendlichen Liebe mitten unter ihnen und erquickt und beruhigt alles.
wie leise ziehen die Welten, wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle mit seiner überfließenden unendlichen Liebe mitten unter ihnen und erquickt und beruhigt alles.
Jean Paul
Mittwoch, 31. Juli 2019
Zaungast
bist du hier
nichts dein eigen
die Welt dir geliehen
für eine Weile
sie zu füllen
mit Leben
Annemarie Schnitt
nichts dein eigen
die Welt dir geliehen
für eine Weile
sie zu füllen
mit Leben
Annemarie Schnitt
Dienstag, 23. Juli 2019
Star to star
Mick Flannery hat ein neues Album und wir sind begeistert:
Die Melancholie seiner Stimme - endlich gibt er dieser Seite wieder viel Raum - in wunderschönen Balladen.
Danke Mick Flannery! 💚💚
Sonntag, 21. Juli 2019
Die Tränen alle, die ich weine
du siehst sie nicht,
nicht meinen Schmerz.
Was ich an dir verloren habe,
das allein weiß nur mein Herz.
Unsere Toten sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
In unsere Augen voller Trauer
Augustinus
Freitag, 19. Juli 2019
Leb ich um einst dir was aufs Grab zu schreiben
Leb ich um einst dir was aufs Grab zu schreiben
Lebst du, bis ich im Grab lieg wurmzerfressen?
Tod kann dein Bild nicht aus der Welt vertreiben
Bin ich auch längst und Stück für Stück vergessen
In meinen Versen wirst du nie verblassen
Ich, sterb ich, bin gestorben für die Welt
Mich wird man in die Grube fahren lassen
Doch du lebst weiter auch wenn Tod dich fällt
Dein Denkmal sollen künftige Augen lesen
In zarten Versen, die mein Geist ersinnt
Und spätere Zungen sagen noch dein Wesen
Wenn sie, die heute atmen, Tote sind.
So lebst du fort, Kraft meiner Feder Kunde
Bleibst wie ein Atemzug in aller Munde
William Shakespeare (Sonette)
Montag, 15. Juli 2019
So viele Rätsel
So viele Rätsel
so viel Ungelöstes
im Los des Menschen
Aufbruch und Rückschlag
Verstehen und Nichtverstehen
die hellen die dunklen Töne
ein Echo piano aus früher Zeit
ein helles ein dumpfes
ein Lachen das blieb
ein Weinen versteckt
hinter den Wolken
ein Dabeisein ein Fortgehen
im ewig währenden Spiel
Annemarie Schnitt
Sonntag, 14. Juli 2019
Mittwoch, 10. Juli 2019
Montag, 8. Juli 2019
Das Licht der Seele
Ich schließe
die Augen
Und sehe das
warme Licht,
das zwischen
uns
entstanden ist
–
ein Licht,
das nur die
Seele sieht
und spürt
das mich
lächeln
und vergessen
lässt
dass ich Angst
hatte,
es könnte
erlöschen.
Hans Kruppa
Lieder des
Herzens
Knaur
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