Samstag, 9. Oktober 2010

Tagesboote

                          
Tagesboote

stechen in See
wagen den Weg
durch die Wellen
hoffen auf Wind
tragen Träume
tagaufwärts ins Licht

Unter der Wölbung
des Himmels
werweißwieviel
Hoffnung

A. Schnitt

Freitag, 8. Oktober 2010

Auf Vogelschwingen..

Auf Vogelschwingen fliege ich in längst vergangene Zeiten
getragen voller Zärtlichkeit, enthüllend tiefe Weiten.
Manch Augenblicke stehen still im Lauschen schöner Träume
verlierend finde ich mich dort weit über Zeit und Räume

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Beim Öffnen des Fensters

Beim Öffnen des Fensters

flog es mir zu
das lachende Herbstblatt
wie zum Gruß am Morgen
wie zur Zwiesprache
im Flüsterton von Farben
federleicht der Pinselstrich
des zärtlichen Zuspruchs
für den neuen Tag
A. Schnitt

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Erntedank-Mediatation



Frühling und Sommer habe ich durchschritten,
Aussaat und Wachstum,
Reifen und Ernten habe ich erlebt,
Wünschen und Planen,
Entstehenlassen und Arbeiten.

Jetzt ist die Zeit gekommen,
anzuschauen, was sich ereignet hat,
die Spreu vom Weizen zu trennen,
dem Abschied und dem Innewerden Raum zu geben.

Im Rückblick erkenne ich manches genauer,
sehe, wo Regen und Sonne für mich nötig waren.
Im Rückblick erlebe ich die Fülle des Sommers noch einmal
Oder den Schmerz um nicht gelebtes Leben.

Vor mir liegt,
was mein Leben reich macht,
was mich erfüllt
und was ich bewahren möchte einen Winter lang:
eine schöne Begegnung,
ein neues Lied,
ein schöner Stein,
eine Muschel,
eine Feder…..

Ich bin dankbar,
denn es ist reichlich da für mich.

Wunderschön! Danke, liebe Veronika!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Berühre deine Stärke


Berühre deine Stärke,
die Quelle deiner Energie.
Vieles macht dich müde,
schläfert dich ein und reibt dich auf.
Was macht dich stark?
Wo wirst du schöpferisch,
was wirft Licht auf deinen Weg?
Wo beginnen deine Augen zu leuchten?
Worüber vergisst du die Zeit ganz?
Du darfst deine Kraftquelle
nicht aus den Augen verlieren.
Kehre dich dem zu,
was dich aufbaut.

Ulrich Schaffer

Foto: Ausschnitt Grabmal auf dem Stahnsdorfer Friedhof

Montag, 4. Oktober 2010

Tiziano Terzani




"Wenn Du es Dir genau überlegst - und das ist ein schöner Gedanke, den natürlich schon viele angestellt haben -, ist die Erde, auf der wir leben, im Grunde ein riesiger Friedhof. Ein immens großer Friedhof all dessen, was gewesen ist.

Wenn wir anfangen würden zu graben, fänden wir überall zu Staub zerfallene Knochen, die Überreste des Lebens. Kannst du dir vorstellen, wie viele Abermilliarden von Lebewesen auf dieser Erde gestorben sind? Die sind alle da! Wir laufen ständig über einen unendlich großen Friedhof. Das ist seltsam, denn wir stellen uns Friedhöfe immer wie Orte der Trauer vor, Orte des Leidens, der Tränen. Dieser immense Friedhof aber, die Erde, ist wunderschön! Mit all den Blumen, die darauf wachsen (...) "

Tiziano Terzani
Das Ende ist mein Anfang

Spaziergang auf dem Stahnsdorfer Waldfriedhof

Sonntag, 3. Oktober 2010

Und ich weiß jetzt..


...Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde.
Alle Angst ist nur ein Anbeginn;
aber ohne Ende ist die Erde,
und das Bangen ist nur die Gebärde,
und die Sehnsucht ist ihr Sinn.

Rainer Maria Rilke

Samstag, 2. Oktober 2010

Lesung: Vom Atmen unter Wasser

Lisa-Marie Dickreiter und Andrea Sawatzki
Nun habe ich ein von beiden signiertes Exempar... und bin reicher um einen wirklich "wunder"voller Leseabend.
Sehr eindringlich und eindrücklich las Andrea Sawatzki und stelle Lisa - in ihrer Bescheidenheit -dennoch nicht in den Hintergrund. Eingespielte Szenen aus dem Film rundeten das Bild und die Eindrücke ab. Danke Lisa-Marie Dickreiter noch einmal für dieses Buch!
Hier eine Leseprobe für Euch:
SIMON

Mit sieben Jahren beschloss ich, meine kleine Schwester für immer loszuwerden.
Wir saßen allein in der Küche. Sarah in ihrem Laufstall, für den sie längst zu alt war, und ich am Tisch vor meinem Müsli. Wo meine Mutter an diesem Morgen war, weiß ich nicht, und auch nicht, was sie getan hat. Vielleicht goss sie draußen im Garten die Beete, bevor die Sonne zu hoch dafür stand. Vielleicht hängte sie die Wäsche auf. Wir haben nie darüber gesprochen.
An alles andere erinnere ich mich noch ganz genau: An Sarah, die im Laufstall ihre Puppe mit Papierschnipseln fütterte und dabei unaufhörlich vor sich hinplapperte.
„Und ein Hapa für Mama. Baby Simon.“
„Und ein Hapa für Papa, Baby Simon.“
An meine dampfende Kakaotasse, die unerreichbar auf dem Küchenschrank stand, und die ich erst bekommen würde, wenn ich das Müsli aufgegessen hatte. Das Müsli. Eingelegte Körner, von meiner Mutter am Vorabend geschrotet, dazu geriebene Äpfel, zermatschte Bananen und Sanddornsaft. Jeden Löffel würgte ich in Zeitlupentempo hinunter. Die Bananenstückchen waren schon ganz braun und fühlten sich auf der Zunge wie schleimige Schnecken an, doch ich traute mich nicht, mein Müsli noch einmal ins Klo zu kippen. Es würde bestimmt wieder was an der Brille oder am Deckel kleben bleiben, das mich meiner Mutter verriet.
Der nächste Löffel. Ich hielt mir die Nase zu und schob ihn in den Mund. Schluckte, ohne zu kauen.
„Simi Hapa.“ Sarah klatschte und strahlte mich durch das Holzgitter hindurch an. Ich streckte ihr die Zunge raus. Ein Bananenstückchen fiel auf den Flickenteppich und ich trat es mit meinen Strohschuhen fest. Ich hätte viel lieber Cornflakes gegessen, aber die bekam nur noch Sarah, weil ich für die Schule ein lang anhaltendes, energiereiches Frühstück brauchte. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie sich auf dem Boden wälzte und schrie. Und ich nicht.
Ich spähte durch das Küchenfenster in den Garten hinaus.
Meine Mutter war immer noch nicht zu sehen.
Ich lauschte.
Meine Mutter war immer noch nicht zu hören.
„Und ein Hapa für Sarah, Baby Simon.“
Auf einmal wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich ließ den Löffel ins Müsli fallen und sprang vom Stuhl. Rasch klaubte ich das Milchgeld und einen Lolli aus der Tonschale. Dann hievte ich Sarah aus dem Laufstall. Zweimal rutschte sie mir aus den Armen und plumpste auf den Boden zurück. Sie war schwer und das Holzgitter hoch.
„Komm“, sagte ich, als ich sie und Baby Simon endlich draußen hatte, „ich zeig dir was.“
Ich steckte meine Pocketkamera ein, ohne die ich damals nirgendwohin ging, nahm Sarah an die Hand, und schon waren wir zur Haustür raus und liefen die Straße zur Bushaltestelle hinunter, so schnell es ihre kurzen Beine erlaubten. Auf der Bank wartete bloß eine alte Frau, die in einer Zeitung blätterte und nicht zu uns herübersah. Ich zog Sarah zum Fahrplan, der an der Seitenwand des Unterstandes hing. Viel zu weit oben und nichts da, worauf ich hätte klettern können. Ich versuchte es mit Hüpfen, aber das brachte nichts. Mal stieß ich gegen den Mülleimer, mal schrammten meine nackten Knie die Seitenwand entlang.
„Frosch.“ Sarah kicherte und schlenkerte Baby Simon auf und ab.
Die Zeitung raschelte.
Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und reckte den Kopf in die Höhe. So konnte ich am unteren Rand der Tafel ein paar Ortsnamen lesen. Es dauerte, bis ich sie entziffert hatte. Ich ging in die zweite Klasse und Lesen war nicht gerade meine Stärke, doch jetzt gab ich mir alle Mühe, denn ich musste den richtigen Ort aussuchen. Sarah zappelte an meiner Hand.
„Lass das.“ Ich hielt ihr den Lolli hin.
Dann konzentrierte ich mich wieder auf die Ortsnamen. Ich brauchte einen, den ich noch nie zuvor gehört hatte, einen, der so klang, als wäre er weit weg von meinem Zuhause. Weit genug für eine Dreijährige.
Kirchzarten.
Buchenbach.
Sankt Peter.
Wagensteig.
Sankt Märgen.
Seelgut.
Ich entschied mich für Bus Nummer Neunzehn. Beim Einsteigen half ich Sarah. Die Stufen waren hoch, und ich hatte Angst, dass sie stolpern und dann zu heulen anfangen könnte.
„Zwei Mal nach ... Sankt ... Märgen ... Bitte.“ Ich hielt die Luft an. Hoffentlich hatte ich es richtig ausgesprochen.
„Zwei Mal Sankt Märgen.“ Der Busfahrer nickte und drückte ein paar Knöpfe an seiner Kasse. „Das macht drei Mark für dich, junger Mann. Deine Schwester kostet noch nichts.“
Drei Mark!
Die Münzen in meiner Faust fühlten sich viel zu leicht an.
„Ich will. Ich will.“ Sarah ließ Baby Simon fallen und zerrte an meinem Arm. Ich schüttelte ihre Hände ab.
„Ich will.“ Sie verzog den Mund zu einer weinerlichen Schnute. Also gab ich ihr das Milchgeld und sah zu, wie sie die einzelnen Münzen umständlich auf den Zahlteller legte. Niemand im Bus wurde ungeduldig. Nicht einmal die alte Frau auf den Stufen hinter uns, die schwerfällig schnaufte.
„Na, du kleiner Sonnenschein.“ Der Busfahrer lächelte, so wie alle Leute bei Sarah lächelten. Seine dicken Finger wischten die Münzen vom Zahlteller.
Drei Mark!
Wie gebannt starrte ich auf die Busfahrerlippen, die sich lautlos bewegten.
„Das ist zu viel.“ Er reichte mir ein Fünfzig-Pfennig-Stück.
„Danke“, sagte ich, „vielen Dank.“
Noch ein Knopfdruck und aus der Kasse schob sich ratternd eine grüne Fahrkarte. Ich hob Baby Simon auf, nahm Sarah an die Hand und setzte mich mit ihr auf einen Platz in der hintersten Reihe.
„Meins!“ Sie versuchte meine Finger aufzubiegen, die ich um das Fünfzig-Pfennig-Stück geschlossen hatte. Ihre Hände waren warm und klebrig. „Ich will das haben!“
Für fünfzig Pfennig konnte ich mir bei Frau Seger einen Schokoladenhalbmond kaufen. Oder eine Capri-Sonne. Mein Mund war ganz trocken, und ich hatte schrecklichen Durst.
„Ich will das haben. Ich!“ Sie wurde laut.
„Schon gut.“ Ich öffnete meine Faust. Sarah grapschte sich das Fünfzig-Pfennig-Stück und steckte es in die Brusttasche ihrer Latzhose.
„Meins“, sagte sie noch einmal.
„Ja, ja, deins.“ Ich wischte meine klebrigen Finger am Sitzpolster ab, dann bückte ich mich und band ihr ein letztes Mal die Schnürsenkel zu. Vorsichtshalber machte ich Doppelknoten.
„Willst du da hinfahren, wo der kleine Bär und der kleine Tiger wohnen?“, fragte ich leise. Sarah nickte wild.
„Nach Panama“, rief sie und klatschte. Baby Simon fiel wieder auf den Boden. Ein paar Köpfe drehten sich zu uns um. Blicke streiften mich. Ich spürte, wie ich rot wurde.
„Genau“, flüsterte ich und hob Baby Simon auf. „Und weißt du was? Der Bus hier fährt nach Panama.“
Sarah strahlte mich an, und in diesem Moment verlangsamte der Fahrer das Tempo. Die nächste Haltestelle. Ich sprang von meinem Platz.
„Bleib schön sitzen“, sagte ich und stieg aus. Sarah winkte mir durch das Rückfenster zu. Ich winkte zurück und zog die Pocketkamera aus der Jackentasche.
Der Bus stand und stand.
Sarah winkte und winkte.
Endlich leuchtete der Blinker auf, der Auspuff gab ein tiefes Röhren von sich und blies mir warme, stinkende Luft ins Gesicht. Ich drückte mein rechtes Auge auf den Sucher, aber vor lauter Aufregung kniff ich es genauso fest zu wie das linke. Alles verschwamm, löste sich in helle und dunkle Schemen auf, und nur das ratschende Geräusch des Rädchens, mit dem ich Foto für Foto weitertransportierte, sagte mir, dass sich Sarah aus meinem Leben entfernte.
Ich knipste, bis mir die Arme weh taten. Dann ließ ich die Pocketkamera sinken und schaute mich um. Autos fuhren an mir vorbei, an der Haltestelle unterhielten sich zwei Frauen, und gegenüber, auf der anderen Straßenseite, ging ein Mann mit seinem Hund spazieren. Niemand beachtete mich, niemand hatte etwas bemerkt.
Ich war Sarah losgeworden!
Wie einfach!
Ich hob den Arm mit der Pocketkamera wieder hoch und streckte ihn so weit von mir weg, wie ich konnte. Dann knipste ich mich selbst. Drehte das Rädchen. Knipste. Nach fünf Fotos war Schluss. Ich verstaute die Pocketkamera in meiner Jackentasche, machte kehrt und hüpfte die Straße entlang. Doch anstatt gleich nach Hause zu laufen, schlug ich einen Umweg nach dem anderen ein.
Ich brauchte Zeit.
Ich brauchte eine Geschichte. Eine Geschichte, die Sarahs Verschwinden erklären und meine Eltern beruhigen würde.
Ich schwitzte.
Ich lief und lief.
Als ich am Hof vom alten Ibele vorbeikam und ihm zusah, wie er mit einer Stange im Plumpsklo herumstocherte, fielen mir Pelle und Lotta ein. Natürlich! Dass ich da nicht früher dran gedacht hatte!
Pelle zieht in ein Klohäuschen.
Lotta zieht in eine Rumpelkammer.
Beide Bücher hatte ich nicht besonders gemocht. Ich fand sie langweilig, so ganz ohne Drachen und Räuber und Ritter, aber wie froh war ich jetzt, dass ich sie für die Schule hatte lesen müssen. Zusammen mit meiner Mutter. Sie wusste also auch, dass kleine Kinder manchmal ihre Familien verlassen und wegziehen. Ohne großen Grund. Und Sarah war heute Morgen eben ohne großen Grund nach Panama gezogen.
Jetzt traute ich mich nach Hause.
Ich hüpfte.
Ich sprang.
Ich sang.
Ich öffnete das Gartentürchen. Auf unserer Treppe stand eine fremde Frau. An der einen Hand Baby Simon, an der anderen meine Schwester mit einem großen Eis. So langsam wie möglich durchquerte ich den Garten, doch die Minischritte nützten nichts. Meine Mutter kam mir entgegen. Sie sagte kein Wort.
Jetzt konnten mir weder Pelle noch Lotta helfen.
Sie packte mich und verpasste mir eine Ohrfeige. Die erste meines Lebens. Dann ließ sie mich stehen.
Sarah winkte mir zu.
Sarah schleckte an ihrem Eis.
Sarah plapperte aufgeregt vor sich hin.
Ich hielt mir meine schmerzende Wange und begriff, dass ich mit meinem Versuch, sie loszuwerden, zu lange gewartet hatte: Sie konnte unsere Adresse schon auswendig.

Freitag, 1. Oktober 2010

Lesung Lisa-Marie Dickreiter

»Lisa-Marie Dickreiter zeigt uns, was es bedeutet,wenn eine Familie trauert – in einem erschütterndenRoman [...] Was es mit dem Tod auf sich hat, wissen wir aus dem einen oder anderen Buch. Wer aus zweiter Hand erfahren will, was Trauer ist, der lese diesen in jeder Hinsicht meisterhaften Roman.«FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG




Heute ist die erste Lesung hier in Berlin von Lisa-Marie Dickreiters Buch
"Vom Atmen unter Wasser" mit Andrea Sawatzki.

1. Oktober 2010 um 20 Uhr im Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin
Eintritt: VVK 8 Euro / AK 10 Euro
Tickethotline 030 56 82 13 33 http://www.heimathafen-neukoelln.de/

Die Lesung von Lisa-Marie Dickreiter, die ich - zusammen mit den Verwaisten Eltern Berlin - organisiert habe, ist am 4. November 2010.


4. November 2010 um 20 Uhr
Café BilderBuch, Beletage (1.OG)
Akazienstr. 28, 10823 Berlin-Schöneberg
Eintritt: frei

Ich möchte das Buch auch noch einmal sehr ans Herz legen.

Himmel + Erde

Wo Himmel und Erde sich berühren

Es waren einmal zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem Himmel und Erde sich berührten und das Reich Gottes beginnen würde. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauchte nur anzuklopfen und befände sich im Reich Gottes. - Schließlich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete. Und als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle und sahen sich gegenseitig an. Da begriffen sie: Der Ort, an dem das Reich Gottes beginnt, befindet sich an der Stelle, die Gott uns auf Erden zugewiesen hat.

Aus: Peter Bleeser (Hg.): Geschichten für Sinndeuter, Düsseldorf 1984, S.61.