Dienstag, 26. Mai 2020

In dunklen Stunden


In dunklen Stunden will ich
den Goldfäden vertrauen,
die in mein Leben
hineingewoben sind

Silke -Andrea Mallmann

💜💜💜💜💜   
Danke, liebe Karin

Montag, 25. Mai 2020

Du selbst sein



Du selbst sein
in hellen Augenblicken
in den dunklen
Abgründe aushalten in der Schwebe schauen nach Licht dich zu lösen aus Lähmung
 
Annemarie Schnitt

Samstag, 23. Mai 2020

Flugzeuge aus Papier

 
 
..."Ich bin die Zeit, die rennt, ich bin das Haus, das brennt
Wer wird die Stille füllen und dich in Liebe hüllen?
Wer wird dich tragen?
Wenn deine Beine versagen?
Und wenn an kalten Tagen Flocken fallen
Und sich hilflos wie ich an Dächer krallen
Wo wirst du hingehen?
Wenn sich der Wind dreht?
Und irgendwann werd' ich dich wiedersehen
In deine Arme rennen und dich drehen
Und dann bist du wieder bei mir
Ja, für immer bei mir......"
 
Sarah Connor
"Flugzeug aus Papier" 
 
🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟 

Danke, liebe Franziska 💗

Montag, 18. Mai 2020

Don't give up





Als ich es heute hörte, habe ich es gebraucht!   Danke, Florian 💗

Und für alle die es vielleicht heute, wenn Sie es finden, ebenfalls brauchen 💔

Sonntag, 17. Mai 2020

Wäre es uns möglich... R.M. Rilke



"Wäre es uns möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht...Vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.
Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes, unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entsteht eine Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten drin und schweigt.
    Wir haben uns verwandelt, wie ein Haus sich verwandelt, in welches ein Gast eingetreten ist. Wir können nicht sagen, wer gekommen ist, wir werden es vielleicht nie wissen, aber es sprechen viele Anzeichen dafür, dass die Zukunft in solcher Weise in uns eintritt, ums ich in uns zu verwandeln, lange bevor sie geschieht. Und darum ist es so wichtig, einsam und aufmerksam zu sein, wenn man traurig ist:weil der scheinbar ereignislose und starre Augenblick, da unsere Zukunft uns betritt, dem Leben so viel näher steht, als jener andere laute und zufällige Zeitpunkt, da sie uns, wie von außer her, geschieht.
Je stiller, geduldiger und offener wir sind als Traurige, um so tiefer und umso unbeirrter geht das Neue in uns ein, um so besser erwerben wir es, umso mehr wird es unser Schicksal sein, und wir werden uns ihm, wenn es eines späteren Tages geschieht (das heißt: aus uns heraus zu dem anderen tritt), im Innersten verwandelt und nahe fühlen. Und das ist nötig...."
Rainer Maria Rilke