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"Trösten möchtest du mich, mein Freund? Dann mußt du den Schmerz mir nicht benehmen, er ist eben mein einziger Trost".
"Und manchmal, während wir so schmerzhaft reifen, dass wir beinahe daran sterben, erhebt sich aus allem, was wir nicht begreifen, ein Gesicht und sieht uns strahlend an" Rainer Maria Rilke
💔
Wie traurig so ein Text mich heute macht!
Der Glaube, den ich meine, ist nicht leicht in Worte zu bringen. Man könnte ihn etwas so ausdrücken: Ich glaube, daß trotz des offensichtlichen Unsinns das Leben dennoch einen Sinn hat, ich ergebe mich darein, diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können, bin aber bereit, ihm zu dienen, auch wenn ich mich dabei opfern muß.
Die Stimme dieses Sinnes höre ich in mir selbst, in den Augenblicken, wo ich wirklich und ganz lebendig und wach bin. Was in diesen Augenblicken das Leben von mir verlangt, will ich versuchen zu verwirklichen, auch wenn es gegen die üblichen Moden und Gesetze geht.
Diesen Glauben kann man nicht befehlen und sich nicht zu ihm zwingen. Man kann ihn nur erleben
Hermann Hesse
Liebste Esther, lieber Rainer, lieber Marcel,
wenn ich an Daniel denke (und ich bedauere es zutiefst, ihn nicht kennengelernt zu haben), dann sehe ich sein schönes Gesicht auf den Fotos, einen strahlenden jungen Mann... und dann denke ich an eine Blumenwiese, an etwas Schönes und Unvergleichliches.
Ich weiß heute um Euren großen Kummer und Schmerz und ich bin in Gedanken fest bei Euch.
Nichts wurde jemals wieder wie es war!
Mit Euch traurig
Eure Gabriele