Donnerstag, 16. Oktober 2008

Licht


Licht

Seit du diesen Ort verlassen hast,
erscheint er in meinem Augenblick
nicht mehr ganz so hell wie zuvor.
Das Strahlen deiner Augen war
das hellste mir in diesen Tagen.

Seit du diesen Ort verlassen hast,
vermisse ich dein Lachen
beim Elfentanz der suchenden Seelen.
Das Lächeln deiner Seele war
das liebste mir in diesen Tagen.


Seit du diesen Ort verlassen hast,
bist du da, denn wenn ich ganz leise,
auf Zehenspitzen, mein Herz besuche,
dann finde ich, welch Zauber,
mein Licht in mir,
und nebendran auch deines.


Pablo Neruda
Bild: Edward Hopper

Brief an meinen Sohn (Astrid Lindgren)


Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er ist eine so zarte kleine Last, man spürt sie fast gar nicht. Und doch wiegt sie schwerer als Erde und Himmel und Sterne und das ganze Sonnensystem. Wenn ich heute sterben müsste, so könnte ich die Erinnerung an diese holde kleine Last mit mir ins Paradies nehmen. Ich habe nicht vergebens gelebt. Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er hat so kleine, kleine Hände. Die eine hat sich um meinen Zeigefinger geschlossen, und ich wage nicht, mich zu rühren. Er könnte dann vielleicht loslassen, und das wäre unerträglich. So ein Himmelswunder diese kleine Hand mit fünf kleinen Fingern und fünf kleinen Nägeln. Ich wusste ja, dass Kinder kleine Hände haben, aber ich habe wohl nicht recht begriffen, dass mein Kind auch solche haben würde. Denn ich liege hier und blicke auf das kleine Rosenblatt, das die Hand meines Sohnes ist, und kann nicht aufhören zu staunen.Er liegt mit geschlossenen Augen da und bohrt seine Nase in meine Brust, er hat schwarzes, flaumiges Haar, und ich kann ihn atmen hören. Er ist ein Wunderwerk.Sein Vater war hier und fand auch, dass er ein Wunderwerk sei. Er muss also ein Wunderwerk sein, da wir beide es finden.Meine Liebe zu ihm tut fast weh.

Vorhin hat mein Sohn ein bisschen geweint. Wie ein kläglich blökendes Zicklein gebärdet er sich, wenn er weint, und ich ertrage es fast nicht. Wie schutzlos du bist, kleines Zicklein. Mein kleines Vögelchen, wie soll ich dich schützen? Meine Arme schließen sich fester um dich. Sie haben auf dich gewartet, meine Arme, sie waren von Anfang an für dich bestimmt, ein Nest für dich zu sein, du mein Vögelchen.Du bist mein, du gehörst mir jetzt. In diesem Augenblick bist du ganz mein. Aber bald wirst du anfangen zu wachsen. Jeder Tag, der vergeht, wird dich ein kleines Stück weiter von mir wegführen. Nie mehr wirst du mir so nahe sein wie jetzt.Vielleicht werde ich eines Tages mit Schmerz an diese Stunde denken: "Wie die klagende Saite einer Geige, wie ein Kiebitzruf auf der Heide geht die Sehnsucht der Menschen nach Menschen durch die von Menschen bewohnte Welt. Am demütigsten und tiefsten aber sehnen sich die Eltern nach den Kindern, die von den Gesetzen des Lebens in andere Zusammenhänge gerufen wurden". Das steht in einem Buch, das ich habe.In diesem Augenblick hast du mich, aber gewiss werden die Gesetze des Lebens auch dich in andere Zusammenhänge rufen. Und dann werde ich vielleicht so ein rufender Kiebitz auf der Heide sein und vergeblich nach meinem Vögelchen rufen. Das Vogeljunge wird wachsen und groß werden. Ich weiß, dass es so sein muss.


Aber jetzt, in diesem Augenblick, habe ich dich. Du bist mein, mein - mit deinem flaumigen Kopf und deinen zarten, kleinen Fingern und deinem kläglichen Weinen und deinem Munde, der nach mir sucht. Du brauchst mich, denn du bist nur ein armes, kleines Kind, das auf die Erde gekommen ist und gar nicht ohne Mutter sein kann. Du weißt nicht einmal, was das für ein Ort ist, an den du gekommen bist, und vielleicht klingt dein Weinen deshalb so verirrt. Hast du Angst, das Leben zu beginnen? Du weißt nicht, was dich erwartet? Soll ich es dir erzählen?


Hier gibt es so viel Merkwürdiges. Warte nur, dann wirst du es sehen. Es gibt blühende Apfelbäume und kleine, stille Seen und große, weite Meere und Sterne in der Nacht und blaue Frühlingsabende und Wälder - ist es nicht schön, dass es Wälder gibt? Manchmal liegt Raureif auf den Bäumen, manchmal scheint der Mond, und im Sommer liegt Tau im Grase, wenn man erwacht. Dann kannst du auf deinen kleinen, nackten Füßen dort gehen. Du kannst auf schmalen, einsamen Skispuren in den Wald hinein gleiten - wenn es Winter ist natürlich. Die Sonne wirst du lieben, sie wärmt und leuchtet, und das Wasser im Meer ist kühl und lieblich, wenn du badest. Es gibt Märchen in der Welt und Lieder. Es gibt Bücher und Menschen, und einige von ihnen werden deine Freunde. Es gibt Blumen, sie sind gar nicht nützlich, sondern nur schön. Ist das nicht wunderbar und herrlich? Und auf der ganzen Erde gibt es Wälder und Seen und Berge und Flüsse und Städte, die du nie gesehen hast, aber vielleicht eines Tages sehen wirst. Deshalb sage ich dir, mein Sohn, dass die Erde ein guter Ort ist, um dort zu leben, und dass das Leben ein Geschenk ist. Glaub nie denen, die etwas anderes zu sagen versuchen. Gewiss, das Leben kann auch schwer sein, dass will ich dir nicht verhehlen. Du wirst Kummer haben, du wirst weinen. Es kommen vielleicht Stunden, da du den Wunsch hast, nicht mehr zu leben. Oh du kannst nie verstehen, was für ein Gefühl es für mich ist, dies zu wissen. Ich könnte mein Herzblut für dich geben, aber ich kann nicht eine einzige von den Sorgen wegnehmen, die dich erwarten. Und doch sage ich dir, mein liebes Kind:Die Erde ist die Heimat der Menschen, und sie ist eine wunderbare Heimat. Möge das Leben nie so hart gegen dich sein, dass du es nicht verstehst.

Gott schütze dich, mein Sohn!


Astrid Lindgren

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Briefe - nie abgeschickt!

Auf meinen Knien liegt ein kleines Tagebuch. Ich fand es beim Aufräumen, zufällig, hatte seine Existenz völlig vergessen: „Abschiedsbuch“ habe ich es genannt. Es sind - nie abgeschickte Briefe an Florian, die ich nach seiner Abreise nach Irland schrieb.
Ich wollte ihn mit meiner Traurigkeit und meiner Sehnsucht nicht belasten.

Heute denke ich, sie sind der erste Schritt meines langen und später so schmerzlichen Abschieds von Florian gewesen.


15. September 1996

Liebster Florian,

Heute ist Montag, der erste Werktag seit Deiner Abreise nach Irland; der erste Abend, den ich hier alleine bin.
Die Wohnung kommt mir plötzlich so groß vor. Es fehlt jemand und ich habe das Gefühl, als würde ich jeden Moment den Schlüssel in der Eingangstür hören und das Plumpsen Deiner Schuhe im Flur... Du begrüßt mich kurz mit einem Kuss, hast es eilig die Zeitung zu bekommen – den „Wirtschaftsteil“ sagst Du, möchtest Du lesen - und ich weiß, dass auf der Rückseite der Sport ist....

Dass all dies für lange Zeit nicht mehr so sein wird, das ich muss ich erst realisieren und es tut so weh. Ich habe große Sehnsucht danach, mit Dir zu sprechen, Deine Stimme zu hören; ich habe den Impuls, in Irland anzurufen und weiß doch, dass ich dann all abendlich anrufen müsste.. Ich muss lernen, ohne Dich zu leben und kenne dies Gefühl doch schon ein wenig aus den letzten Tagen und Wochen. Der Abschied hatte längst begonnen, bevor Du Berlin verlassen hast....

Gestern hast Du zum ersten Mal angerufen und Du klangst gut. Kein Grund zur Sorge. Vielleicht fällt Dir dieser Abschied auch leichter als mir. Ich fühle mich eher in der Rolle derjenigen, die „verlassen“ wird, wogegen Du agierst, Du derjenige bist, der gegangen ist. Dich erwartet ein neues Leben, Unbekanntes, Ungewohntes und sicherlich auf Aufregendes. Ich bleibe in der gewohnten Umgebung, schaue auf die Dinge, die Du zurückgelassen hast. Ich werde Deine Klamottenberge noch eine Weile im Schrank liegen lassen. Sie vermitteln mir das Gefühl, als würdest Du wiederkommen, etwas abzuholen, etwas zu wechseln.

Ich weiß, dass Millionen Mütter diese Gefühle erleben und durchleben. Ich fühle mich ihnen allen heute innig verbunden!

I miss you Florian!


23. September 1996


Ich spüre an vielen Dingen, wie sehr ich mit meinem Abschied von Dir beschäftigt bin:

Ich ziehe mich sehr zurück, genieße das Alleinsein, ich hänge Tagträumen nach, meinen Gedanken an Dich.
Ich habe mir heute Fotos angeschaut – Babyfotos von Dir. Ich war auf der Suche nach Gesichtsausdrücken, die mir sagen, dass Du damals zufrieden warst mit Deinem kleinen Leben.

Ich liebe Deine Kinderfotos, weil sie so vielfältige Gesichter von Dir zeigen, mir Erinnerungen zurückbringen. Wenn ich das Foto sehe, wir beide in München auf unserem Mini-Balkon vor Deinem Kinderzimmer, dann höre ich Dich Quietschen vor Begeisterung in Deiner kleinen Plastikwanne – unter uns ein großer Sportplatz. Du konntest den Kindern beim Fußball zuschauen.

Ich sehe die Fotos von F. und mir an und in diesem Moment bin ich versöhnt mit ihm. Er ist Dein Vater und damals war er ein liebevoller Vater für Dich. Ich versuche, die Dinge aus Deiner Warte zu sehen. Das wirft ein anderes Licht auf sie.

Auf einem anderen Foto trägst Du mit T. einen viel zu großen Einkaufskorb – jeder einen Henkel – Du über Deiner kleinen Schulter, T. an der Hand. Ich mag dieses Foto so, weil Du so stolz, so fröhlich schaust und ich weiß, dass es Dir damals gut ging.
Ich kann die Bilder mit einem Mal unabhängig von meinen Gefühlen für diese beiden Männer betrachten. Von beiden trägst Du etwas in Dir und vielleicht versuche ich auch, die Anteile zu finden, die dazu beigetragen haben, dass Du heute bist, wer Du bist.

Ich brauche in diesen Tagen wenig Außenkontakt, ohne dass ich das Gefühl habe, mich zu isolieren. Ich brauche Ruhe, ich suche Stille. Ich möchte auf meine Art bei Dir sein und mir die Zeit nehmen, mich daran zu gewöhnen, dass es nie mehr so sein wird wie damals.

Ich denke, dass meine Bedeutung für Dein Leben mehr und mehr abnehmen wird.
Ich kann Dich noch begleiten, vielleicht beraten, wenn Du es möchtest. Deine Liebe und Deine Gedanken wirst Du mehr und mehr mit anderen Menschen – Freunden, vielleicht einer Freundin – teilen.

Ich spüre, wie viel Raum Du in meinem Leben eingenommen hast, wie sehr Du seinen Rhythmus über all die Jahre bestimmt hast.

Du hast längst hier begonnen, Dich freizuschwimmen – mehr und mehr und mir hin und wieder das Gefühl vermittelt, zu stören, überflüssig zu sein. Wenn Du Kummer hattest, dann kamst Du zurück. Vielleicht wird dies so bleiben?

In Deinen ersten Briefen schreibst Du nicht viel über Deine Gefühle dort in Irland.
Du scheinst Dich ein wenig gepanzert zu haben, vielleicht brauchst Du dies auch.
Ich bedauere es dennoch, weil Du mir so auch keine Möglichkeit gibst, Dir über die ersten Hürden dort hinwegzuhelfen. Deine Stimme am Telefon klingt nicht traurig.
Vielleicht bin ja wirklich nur ich es... Ich fühlte mich bei unserem Telefon so hilflos: ich saß hier mit schweren, hängenden Armen. Ich kann sie nicht mehr um Dich legen, Dich nicht einmal trösten, weil Du mir Deine Gefühle nicht zeigst.
Auch dies, Florian, ist sicherlich ein „Blick in die Zukunft“, auch an dieses Gefühl muss ich mich gewöhnen.



17.10.1996

Happy Birthday, mein großer Junge!

Ich sitze am Fenster und schaue in einen trüben Herbsttag. Noch blühen die kleinen roten Rosen aber zwischen ihren Blüten liegen bereits bunte Blätter... Herbst!

Wärst Du heute hier, saßen wir jetzt zusammen, Familie, Deine Freunde und unsere Nachbarn. Wir würden feiern, lachen, Du wärst Mittelpunkt und ich stolz auf Dich.
Du hättest Dir den Apfelkuchen und die Schokotorte gewünscht, später gäbe es den obligatorischen Badischen Wurstsalat... Wenn Hans-Jürgen aus dem Büro käme, würde der Sekt geöffnet....

Ich bin traurig, liebster Florian, Du fehlt mir heute besonders. Ich möchte Dich feiern, ich möchte Dir so gerne das kleine Fest ausrichten. Du warst bescheiden an diesem Tag, wolltest keine Parties, hattest keine unerfüllbaren Wünsche.
Weißt Du noch, wie schön Du es gefunden hast, wenn wir ganz früher zum Abschluss Deines Geburtstages zusammen mit Deinen Freunden die Lampions anzündeten und durch unsere Straße zogen und sangen... Wie klein Du damals noch warst, wie lange dies alles zurück liegt!

Jetzt feierst Du in Irland, wirst das dortige Ritual erleben mit den Menschen um Dich herum, die Dich jetzt begleiten. Ich wünsche Dir so sehr, dass Du dort Freunde und mit Camphill auch ein wenig Familie erleben wirst.

Gleich rufe ich Dich an und freue mich auf Deine Stimme: Happy Birthday, Florian!

Deine Mom

******

Ich lese in meinem alten Leben – ich finde diese Briefe, die mir fast das Herz brechen – ich stehe - 13 Jahre später - vor der Aufgabe, den Geburtstag meines „Sohnes im Licht“ vorzubereiten.
Was für eine Aufgabe, die mir das Leben stellt!
Unbegreiflich der Verlust in diesen Tagen.. unaussprechlich, wie sehr das Herz nach Florian ruft. „Dich nur einen Augenblick berühren, Florian, Deine Stimme hören, Dein Lachen“....
Ich gäbe mein Leben für diesen Moment!
Ich werde nicht gefragt – ich bin nicht gefragt worden!
Rest in Peace, Florian.
Mom


Foto: Florians Geburtstag 1995

My son, my chosen and beloved


"My son, my chosen and beloved,
share your wounds with your mother
and because, dear son, I have always carried you
in my heart,
and always served you faithfully
speak to your mother, to make her happy.
Althogh you are alredy leaving me,
my cherished hope.

NO, MOTHER, DO NOT WEEP,
MOST CHASTE QUEEN OF HEAVEN
SUPPORT ME ALWAYS.

Where has he gone my dearest son?
Never again
will I have his support.
Even if I cry
my old eyes out.
Were my bitter tears
to create another River
they would not restore to life
My son.

Oh, sing for him
God`s little song-birds
since his mother
cannot find him
And you, God`s little flowers
may you blossom all around
So that my son
may sleep happily.

NO, MOTHER, DO NOT WEEP,
MOST CHASTE QUEEN OF HEAVEN
SUPPORT ME ALWAYS
Für Florian zu seinem 9. Memorial Birthday 2008

Die Toten starben nicht


Die Toten starben nicht.
Es starb ihr Kleid.
Ihr Leib zerfiel,
es lebt ihr Geist und Wille.
Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit
In deiner Seele tiefer Tempelstille.

Manfred Kyber (1918)
Foto: Florians Memorial Birthday 2007

Dienstag, 14. Oktober 2008

Traurigkeit

Traurigkeit

Die mir noch gestern glühten,
Sind heut dem Tod geweiht,
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.


Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.


Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
Es schweigt die graue Ferne,
Die Welt ward alt und leer.


Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit?
Es fallen Blüten um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.

Hermann Hesse
Foto: 17.10.2007

Sonntag, 12. Oktober 2008

Im Herbste


Im Herbste


Auf des Gartens Mauerzinne
bebt noch eine einz’ge Ranke:
Also bebt in meinem Sinne
schmerzlich nur noch ein Gedanke.

Kaum vermag ich ihn zu fassen,
aber dennoch von mir lassen
will er, ach, zu keiner Frist;
und so denk ich ihn und trage
alle Nächte, alle Tage
mit mir fort die dumpfe Klage,
daß du mir verloren bist.

Emanuel Geibel (1815 bis 1884)

Herbst


Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör' ich Kunde wehen,
dass alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.
(Nikolaus Lenau)

Freitag, 10. Oktober 2008

Kübler-Ross






Würdest du die Canyons
vor den Stürmen schützen,
würdest du nie die Schönheit
ihrer Zerklüftung sehen.



Elisabeth Kübler-Ross

Montag, 6. Oktober 2008

Herbst by Florian


Es ist Herbst geworden; die Jahreszeit von Florians Geburt.
Ich lese in seinen Briefen und ich finde Texte, die mein Herz tief berühren... wie der zum "Herbst":

„Mittlerweile hat der Herbst Einzug gehalten. Er kam schnell und ohne Vorwarnung, aber man kann seine Spuren nicht übersehen – die Bäume verlieren langsam ihr saftiges Grün, welches braun den Boden bedeckt. Das schönste an dieser Jahreszeit ist das außergewöhnliche inzigartige Licht, dieses extrem helle, grelle Gelb, was die Natur so anstrahlt, als wäre sie die Quelle des Strahlens.“

Aus einem Brief 1999